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Die Siedlung Heuried ist vom Abriss bedroht

Solidaritätskampagne für Heuried

Vor über drei Jahren wurde bekannt, dass die Siedlung Heuried abgerissen werden soll. Daran änderte auch eine Petition mit über 6200 Unterschriften im Jahr 2023 nichts. Auch die neue Eigentümerin UBS will daran festhalten. Dagegen wehrt sich die Anwohnerschaft erneut mit einer Spendenaktion.


Pete Mijnssen, Foto: ZVG

Die «IG Nicht im Heuried» will die kostbare Bausubstanz, den unbezahlbaren Baumbestand und den bezahlbaren Wohnraum vor der Vernichtung bewahren. Sie kämpft für eine ökologisch und sozial nachhaltige Zukunft der Siedlung und des ganzen Quartiers. Ihrer Meinung nach kann es sich Zürich nicht mehr leisten, solche Aufwertungsprojekte auf Kosten von viel zu vielen Leidtragenden durchzuwinken. Gegen das Bauprojekt haben Anwohnende mit Unterstützenden und Spenden Rekurs eingelegt. So konnte der angedrohte Abbruch bereits um 18 Monate verzögert werden.

Weiterzug an das Verwaltungsgericht kostet

Mit der letzten Etappe vor dem Baurekursgericht soll nun der der schützenswerte Baumbestand ohne vorgängige Schutzabklärung gefällt werden dürfen. Dieses fatale Urteil will die IG nicht akzeptieren – aufgeben ist für sie keine Option. Deshalb wurde nun eine Beschwerde bei der nächsten Instanz, dem Verwaltungsgericht, eingereicht.

Dieser Schritt ist kostspielig und mit eigenen Mitteln nicht zu leisten. Deshalb appellieren die AktivistInnen erneut an die Solidarität. Nur so könne die Siedlung und Nachbarschaft erhalten bleiben und der UBS gezeigt werden, dass zumindest die Stadtbevölkerung ihre Rücksichtslosigkeit nicht goutiert.

Beim Kampf geht es mehr als nur um Protest: Er gründet auf der Hoffnung, dass Zürich bewohnbar bleiben wird. Mit einer Spende wird er sichtbar.

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Weitere Informationen zur Fundraising-Kampagne:

wirbleibenimheuried.ch

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